Kappadokien

Cappadocia
Kappadokien

Kappadokien ist durch sein außergewöhnliches und großzügiges Bankett natürlicher Schönheiten bekannt. Sie vereinigt die Provinzen von Aksaray, Nevşehir, Niğde, Kayseri, und Kırşehir. Kappadokien ist bekannt durch Städte wie Uçhisar, Göreme, Avanos, Ürgüp, Derinkuyu, Kaymaklı und Ihlara, die im Laufe vor Millionen von Jahren fantastische Formen angenommen haben. Feenhaft geformte Tüffsteine reichen viele Meter tief in die Erde hinein und bilden eine zauberhaft Atmosphäre.
Die unterirdischen Städte Kappadokiens faszinieren ihre Besucher. Die schönsten Beispiele liegen in Kaymaklı, Derinkuyu, Mazı, Özkonak und Tatlarin. In Kırşehir ligen unterirdischen Städte von Mucur, Dulkadirli, Inlimurat und Kümbetaltı. Das UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe im Zentrum eines Gebietes ehemals intensiver vulkanischer Tätigkeit, die das heutige Landschaftsbild entscheidend prägte. Ursprünglich war Anatolien von großen Seenplatten und tropischen Sumpflandschaften bestimmt, in denen allerlei Urtiere pflanzen- und fleischfressender Art die Population bestimmten. Als sich das Taurusgebirge im Süden weiter erhob, wurden im Inneren Anatoliens große Mengen Lava langsam an die Erdoberfläche gedrückt, was schließlich zur Bildung der Vulkanlandschaft Kappadokien führte.
Außerdem liegen prachtvolle Beispiele der seldschukischen und osmanischen Architektur: das Eğri-Minarett, die Alayhan und Sultanhanı Karawansereien, der Sarıhan Karawanserei, die Ürgüp Taşkınpaşa Moschee, der Sungur Bey und Alaadin Moscheen sind nur einige unter vielen Sehenswürdigkeiten.

 

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GESCHICHTE
Die Hattis, gefolgt durch den Hithitern, Phrygern, Persern, Römern, Byzantinern, Seldschuken und Osmanen wurden durch die Allüre Kappadokiens verzaubert. Wichtige Handelswege wie die Seidenstraße überquerte dieses Gebiet, dass im Laufe der Zeit historische und kulturelle Einflüsse hinterließ. Verschiedene Glaubensgemeinschaften beeinflussten auch die Umgebung. Höhlenkirchen und 
-wohnungen liegen im Ihlara-Tal. Ihre Geschichte reicht bis in das 4. Jahrhundert n. Chr. zurück. Die Eğritaş Kirche, Ağaçaltı Kirche, Kokar Kirche, Yılanlı Kirche, Pürenli Kirche, Kırkdamaltı Kirche, Ala Kirche, Direkli Kirche und die Selime Kathedrale sind sehenswert.
Kappadokien war wegen ihrer Lage ein äußerst kritisches und strategisches Gebiet. Da sich der Handel hier ansammelte wurde das Gebiet oft angegriffen, überfallen und ausbeutet. Um sich vor solchen Verwüstungen zu schützen gruben ihre Einwohner Höhlen in den Tüffstein, dessen Eingänge verborgen wurden. Unterirdische Städte entstanden.

 

Sehenswürdigkeiten

Uçhisar 
Sieben Kilometer von Nevşehir liegt Uçhisar. Ihre Höhen bieten eindruckvolle Momente.

Göreme
Göreme, zehn Kilometer von Nevşehir, diente während Römer als Friedhof . Sie wurde von den Einwohnern von Venessa (Avanos) genutzt. Das Gebiet wird häufig als 'Zentrum des Glaubens' genannt. Das Göreme Freilandmuseum, bekannt als ein Bildungszentrum, das alle Ideen des Christentums in der St. Basils der Grosse geboren wurde. Die Tokalı Kirche, das Kloster, die Kapelle des St Basils, die Elmalı, Yılanlı, Karanlık und Çarikli Kirchen beeindrucken durch ihre architektonischen Details und Freskomalereien.

Ürgüp
Ürgüp ist durch ihre Weine bekannt.eine berühmte Stadt mit Weinen. Lokale Weinbauern sind den alten Methoden der Weinbräuerei treu geblieben. Außerdem birgt Göreme historische Plätze und natürliche Schönheiten.

Mustafapaşa
6 Kilometer südlich von Ürgüp liegt Mustafapaşa (Sinasos). Ihre herrlichen Steinarbeiten geben berechtigterweise den Ruhm ihrer Stadt.



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